Das Seminar Sozialpädagogik am BSZ Miesbach

Das Seminar 'Sozialpädagogik' gibt es am BSZ Miesbach seit dem Schuljahr 2007/08.
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Die Schule beheimatet 4 Schularten:

  • Berufsoberschule (BOS) Sozialwesen
  • Berufsfachschule (BFS) für Kinderpflege
  • Berufsfachschule (BFS) für Hauswirtschaft
  • Fachakademie für Hauswirtschaft (FAK)

Die Referendare lernen im Rahmen der Ausbildung alle Schularten kennen, werden jedoch vorwiegend in der Berufsoberschule und in der Berufsfachschule für Kinderpflege im Fach Pädagogik/Psychologie (PäPsy) eingesetzt.

Weiterhin können die Referendare in folgenden Fächern unterrichten:

  • BFS Kinderpflege
    • Berufskunde
    • Rechtskunde
    • Sozialpädagogische Praxis (SPP) 
    • Praxis- und Methodenlehre und Medienerziehung (PMM)

 

  • Berufsoberschule
    • Berufs- und Rechtskunde
  • Berufsfachschule für Hauswirtschaft
    • Erziehung und Betreuung

 

  • Fachakademie für Hauswirtschaft
    • Personalwesen mit Berufs- und Arbeitspädagogik (PBA)

 

Obwohl die Schule 4 verschiedene Schularten beheimatet, ist die Atmosphäre sehr familiär mit jährlich insgesamt ca. 260 Schülern und einem kleinen Kollegium (39 Lehrer) (siehe Homepage).
Die Schule liegt in Bahnhofsnähe in einem großen Schulpark und blickt auf eine über 100jährige Geschichte zurück. 
Viele Schülerinnen kommen aus der weiteren Umgebung und haben die Möglichkeit, im angrenzenden Schülerinnenwohnheim zu wohnen.

 

Was wir vor dem Referendariat gerne gewusst hätten!
Kurzer Abriss über den Ablauf des 1. Jahres Referendariat:

Die ersten Wochen werden in Hör- und Hospitationsstunden verbracht. Danach beginnt man, in kleinen Unterrichtseinheiten zu unterrichten (Unterrichtsversuche). Nach wenigen Wochen stehen schriftlich vorbereitete Unterrichtseinheiten auf dem Programm.
Zum Halbjahr bekommt jeder Referendar bis zu 6 Stunden eigenverantwortlichen Unterricht zugeteilt.

Jede Woche findet eine 4stündige Seminarsitzung Sozialpädagogik (Hauptfach) statt. Hier werden unterrichtsspezifische Themen sowie die Methodik des PäPsy-Unterrichtes behandelt, außerdem Unterrichtsversuche besprochen.

Ebenso verläuft die Ausbildung im Zweitfach (allerdings 14tägig eine 5stündige Seminarsitzung).
Neben Haupt- und Zweitfachseminaren gibt es noch so genannte Pflichtseminare, die fächerübergreifend in anderen Städten abgehalten werden. Weil hier alle Referendare aus dem Seminarbezirk Südbayern zusammenkommen, ist ein reger Austausch möglich.

Wir empfehlen vor Beginn des Referendariats die Broschüre:

Gehlert, Pohlmann: 'Der Vorbereitungsdienst an beruflichen Schulen in Bayern´
zu beziehen über den Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB)

Bei weiteren Fragen informieren wir gerne!

 

 

Studienreferendare:

  • im Schuljahr 2007/08:

Baumgartner, Pamela; Durgut, Aynur; Kiem, Christine; Kopf, Johanna; Schmitz, Astrid

  • im Schuljahr 2008/09:

Hammann-Kloss, Eva (SP/E); Lohmer, Katharina (SP/MU); Schosser, Dennis (SP/MU)
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Kontakt:
evahammannkloss@gmx.de
kathilohmer@gmx.de
dennis.schosser@gmx.de

 

Seminarleitung: StDin Cornelia Taube

Kontakt:
BSZ Miesbach, Frauenschulstraße 1, 83714 Miesbach
Tel.: 08025/997310
Email: cornelia-taube@t-online.de

 

Einige Impressionen

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…Frau Taube mit den Referendarinnen bei einer Seminarsitzung

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....hoch konzentriert bei der Arbeit

 

...doch (meistens) trotzdem gut gelaunt

 

 

... Frau Taube beim Arbeiten…

 

...doch auch eine Pause muss mal sein: hier im Tegernseer Bräustüberl

 

Gemeinsame Projekte mit Schülern im Rahmen des Referendariats

  • Seminarübergreifendes Projekt: Adventliche Besinnung

Um gemeinsam mit den Schülern die „staade Zeit“ zu erleben, haben wir jeden Freitag im Dezember in aller Frühe eine adventliche Besinnung gestaltet. In diesem Rahmen wurde gemeinsam mit den Schülern gesungen, musiziert und besinnliche Texte vorgetragen. Dieses freiwillige Angebot wurde sowohl von Schülern als auch Lehrkräften gerne angenommen. Der Tag konnte entspannt und besinnlich beginnen. Auch wir schließen uns der Meinung zweier Schülerinnen an: „So etwas wäre auch während des Schuljahres schön!“.

 

…Adventliche Besinnung, hier mit Schülern der KI10

 

  • Thema in der Seminarsitzung: Planung einer Unterrichtsfahrt


Was gehört alles dazu, eine Fahrt mit Schülern zu organisieren und durchzuführen? Auf was muss man achten? „Ach, das kann doch nicht so schwer sein, das kriegen wir schon!“  Wir sollten uns wundern…
Teilnehmerlisten erstellen, Karten organisieren, Preise berechnen und vergleichen, Geld einsammeln, Elternbrief schreiben, Bus organisieren,… Erst als wir am 4. März 2009 gegen Mitternacht wieder an der Schule angekommen waren, wussten wir, was es bedeutet, mit Schülern einen Ausflug zu machen.
Zusammen mit 40 Schülern aus allen vier Schularten, besuchten wir Referendare mit Frau Preiß und Frau Taube das Musical „Wicked – die Hexen von Oz“ in Stuttgart – eine Geschichte über Gut und Böse mit einer beeindruckenden Bühnenshow und klasse Musik. Unser allseits beliebter Hausmeister, der gleichzeitig auch Busfahrer ist, brachte uns sicher und gutgelaunt zum Konzert und wieder zurück.

 

 

 

 

 

  • Spendenprojekt 2009: Ausflug zu Richter Alexander Hold

Im Rahmen der Facharbeit einer Schülerin der Klasse BOS 12a erlebten wir am 17. Juni 2009 einen spannenden Drehtag für die Sat1-Fernsehserie „Richter Alexander Hold“. Zusammen mit unserer Seminarlehrerin Frau Taube und Schülerinnen und Schülern der Klassen BOS 12a und BOS-Vorklasse begaben wir uns um 09.30 Uhr morgens in die Studios von Sat1, um dort, wie es uns erklärt wurde, das an der Rechtsprechung interessierte deutsche Volk zu vertreten. Nach einiger organisatorischer Arbeit und natürlich vielen Wartezeiten endete unser Drehtag um 21.00 Uhr, nachdem wir drei Fälle der Fernseh-Strafverfolgung life miterleben konnten.
Obwohl dieser Drehtag in der Tat sehr spannend war und es jeden erfreute, auch einmal hinter die Kulissen einer solchen Serie schauen zu können, war es dennoch ein anstrengender Tag, an dem jeder froh war, als wir gegen 23.00 Uhr wieder zu Hause ankamen.

Unsere „hartverdiente“ Gage wurde zum Großteil der Karl-Heiz-Böhm-Stiftung für Menschen aus Äthiopien gespendet, zum anderen der Stiftung „San Anian“ zur Unterstützung von Straßenkindern in Ecuador zur Verfügung gestellt.

 

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